Die Blockhäuser, Mühlen und einfachen Holzkirchen mit den kleinen Friedhöfen haben die Pioniere zwischen 1821 und 1936 gebaut und benutzt. Heute ist die Cades Cove ein Freilichtmuseum, in welchem Darsteller den Siedleralltag vordemonstrieren. So wird etwa nach Art der Pioniere Korn gemahlen und Molasse hergestellt.
Hauptattraktion des Parks ist für die meisten Besucher die den Park durchquerende Aussichtsstraße mit ihren zahlreichen Aussichtspunkten. Von ihr aus können die scheinbar endlosen, parallel verlaufenden niederen Gebirgszüge der Appalachen überblickt werden. An Herbstwochenenden strömen die Erholungssuchenden aus den umliegenden Großstädten zu Zehntausenden in den Park, um sich an den verfärbten Laubwäldern zu erfreuen. Wer etwas mehr Zeit zur Verfügung hat, sollte den Park an den geruhsameren Werktagen besuchen.
Da sich der Besucherstrom hauptsächlich auf die Parkstraße konzentriert, findet der Wanderer noch kaum berührte Wildnis vor. Über 1000 km Wanderweg und fast ebenso viele Kilometer forellenreiche Wildbäche stehen dem Naturfreund zur Verfügung. Der Tierliebhaber kann in der waldfreien Cades Cove Hirsche, Murmeltiere, Truthühner und nicht selten Schwarzbären beobachten.